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Macquarie University, Sydney - Eine Erfahrung für das Leben!
Ich verbrachte an der Macquarie University in Sydney ein Study Abroad-Semester im zweiten Halbjahr 2004. Schon im Vorgriff kann ich sagen, dass diese Zeit zur schönsten meines Lebens gehörte und ich auch jetzt, über ein Jahr nach Beginn des "Abenteuers" Sydney, sehr gern und mit sehr guten Erinnerungen daran zurück denke. Alles fing damit an, dass mich eine gute Freundin mit dem "Virus" Australien ansteckte. Sie hatte ein halbes Jahr während der Schulzeit in Australien verbracht und erzählte immer wieder davon. Da ich schon von Beginn an ein Auslandssemester in meiner Studienzeit einplante, fiel meine Wahl dank dieses Einflusses schnell auf Australien als potentielles Land zum Studieren. Durch Zufall entdeckte ich im Internet einen Link zum Institut Ranke-Heinemann, als ich nach Universitäten suchte und mich bewerben wollte. Nach einem sehr netten Telefongespräch mit einer Mitarbeiterin des Instituts war klar, dass ich den Bewerbungsprozess über das Institut abwickeln würde. Ich suchte nach potentiellen Universitäten und fand die Macquarie University in Sydney am besten geeignet, um als Fachhochschulstudent das Study Abroad-Semester zu bestehen, da die Praxisorientierung sehr hoch schien. Von da an war die Bewerbung kein Problem mehr, das Institut unterstützte mich in allen Belangen und den einzigen nervigen Papierkram gab es für mich beim Auslands-BAFöG, ansonsten lief alles glatt. Kurz vor dem Abflug nach Australien bereute ich meine Entscheidung für das Study Abroad allerdings doch für eine kurze Zeit. Die gesamte Abwicklung meines Auszugs aus meiner Wohnung und die letzten bürokratischen Hürden gestalteten sich als sehr zeitaufwändig und ich hatte eine Menge Stress. Doch auch diesen Durchhänger überstand ich und letztendlich saß ich vor dem Abflug sehr guter Dinge in Frankfurt am Flughafen und freute mich auf das, was vor mir lag. Der Flug verlief ruhig und ohne Zwischenfälle, ich sah nach 23 Stunden Flug die Lichter Sydneys unter mir und von diesem Moment an bereute ich keine Sekunde meine Entscheidung für das Semester in Oz. Am Flughafen holte mich wie vereinbart ein Fahrer der Macquarie University ab und brachte mich in meine vorübergehende Bleibe, das Robert Menzies College direkt auf dem Campus. Am nächsten Tag hatte ich den ersten Kontakt mit meiner Betreuerin Sally Asquith, die viel jünger als erwartet und Teil eines großartigen Betreuungsteams an der Macquarie University war. Mit diesem Team und der Motivation der Betreuer fiel die Enrolment-Session, das Einleben an der Universität und auch im Leben abseits des Campus sehr leicht. Ich nahm an einem Orientierungswochenende der Universität mit vielfältigen Programm in den Blue Mountains teil, auf dem ich Kontakte zu vielen anderen Studenten knüpfte, die zum Teil immer noch bestehen. Der Start war klasse und es blieb das ganze Semester so. Einen kleinen Wermutstropfen gab es aber doch, die Wohnungssuche und die damit verbundene Gewöhnung an völlig studentenuntypische Mietpreise. Die Suche nach einer festen Bleibe in Sydney nahm zwei Wochen in Anspruch. Es ist am Anfang des Semesters schon problematisch, eine vernünftige und bezahlbare Wohnung zu finden. Erstens ist der Standard ein anderer als in deutschen Städten, zweitens suchen sehr viele Studenten am Anfang des Semesters Wohnungen und drittens waren/sind die Mietpreise in Sydney horrend. Unter 140AU$ pro Woche kommt man nicht weg, 200AU$ sollte man einplanen. Dies führt leicht zu Frustration, weil nebenbei auch noch der Umgang mit australischen Wohnungsmaklern gelernt werden will. Aber am Ende findet sich doch eine nette Unterkunft, niemand muss auf der Straße übernachten. Ich für meinen Teil ging eine Wohngemeinschaft mit einer Schwedin ein, unsere Wohnung fanden wir in Neutral Bay, auf halben Wege zwischen Uni und Sydneys CBD. Die Anforderungen an der Universität kann ich aus meiner Sicht nur für die Computing-Kurse beschreiben. Ich belegte zwei Kurse in der Fakultät und einen Business-Kurs, den ich allerdings nicht weiter bewerten möchte. In meinen Computing-Kursen fand ich mich sehr leicht zurecht, allerdings war eine fundierte Vorerfahrung notwendig, um diese zu bestehen. Der Arbeitsanfall ist nicht gering und es sind umfangreiche Assignments zu bewältigen. Die Klausuren am Ende des Semesters sind sehr anspruchsvoll und erfordern viel Konzentration. Nichts desto trotz schnitt ich als zweitbester Student in beiden Fächern ab - ein Ergebnis, mit dem ich im Traum nicht rechnete. Unter den Top-2% der Kurse zu landen ist nicht einfach und es gab eine Auszeichnung der Fakultät für meine Leistungen. Rückblickend kann ich sagen, dass mich das Semester und die Zeit in Australien fachlich und persönlich um ein ganzes Stück vorangebrachte. Ich genoss neben der Zeit an Universität natürlich die überwältigende Natur Australiens (Uluru/Ayers Rock, Whitsunday Islands, Tauchen am Great Barrier Reef etc.). Ich kann jedem empfehlen, dies neben der Zeit an der Universität zu tun, denn ansonsten verpasst man eine Menge. Nach dem Semester nahm ich die Gelegenheit wahr, vier Monate zu reisen. Ich flog nach Neuseeland, Bali und Fidschi und es war wirklich das Sahnehäubchen auf einer absolut begeisternden Zeit in Sydney.
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Gute Gründe für eine Studienplatzbewerbung über unser Sekretariat! | ||||||||||||||||||||||||||
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