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University of Adelaide
ein Erfahrungsbericht Die University of Adelaide zusammengefasst: nett, gemütlich (trotz ihrer Größe), hübscher Campus und zentral gelegen. Wenn man ankommt und weiss erstmal nich wohin, kein Problem. In der Orientation Week vor dem Vorlesungsbeginn wird einem eigentlich alles erklärt und gezeigt was man so wissen muss.Und auch nach der Woche steht man nicht alleine da. Also, unbedingt hingehen. Es gibt Informationsveranstaltungen, jede Menge Informationsmaterial, BBQs (lecker), Campusführungen, Bibliothekseinweisungen, Kaffee & Tee und die Möglichkeit an Ausflügen teilzunehmen. Einer davon führte mich nach Victor Harbor und in den Urimbirra Wildlife Park. Heisst also gleich in der ersten Woche Koalas & Kängurus gucken, anfassen und füttern. Einfach grossartig! Das wirklich beste an dieser Einführungswoche ist aber in Grunde genommen, dass man die meiste Zeit mit Gleichgesinnten verbringt (= ahnungslose, gerade angekommene, internationale Studenten). Genug Möglichkeiten also erste Bekanntschaften zu machen und schon mal zu gucken, mit wem man denn möglicherweise Kurse zusammen hat und mit wem man Parties feiern kann. Nach der Orientation Week geht′s dann los mit der Eingewöhnung ins australische Unisystem. In Adelaide heisst das: Vorlesungen gehen 50 Minuten (fangen immer 10 Minuten nach der vollen Stunde an, falls nicht anders vereinbart), Skripte muss man zumeist kaufen, es wird stärker mit Beamern und Powerpoints gearbeitet (meist dann auch runterladbar), denn es gibt eine vollständige Multimediaausstattung (Computer, Beamer, OH Projektor, Video/DVD Player...) in nahezu jedem Raum (kann man für 8000$ aber auch erwarten, finde ich). Es wird mehr mit Lehrbüchern gearbeitet. im Bereich Engineering geht das noch, aber von einigen Leuten im Bereich Economics/Commerce usw. hab ich gehöhrt dass das schon die 100$ Marke sprengt und das manchmal pro Buch. Das muss man sich dann gut überlegen, besonders wenn man nur ein Semester da ist (vieles gibt es aber auch gebraucht von anderen Studenten zu kaufen). Insgesamt erscheint mir alles etwas organisierter und das Personal (insbesondere die Mitarbeiter in den Sekretariaten und den Studentenzentren) motivierter. Besonders gut gefallen haben mir die Online-Services der Uni, die man zum Teil nutzen muss. Es gibt hier zwei Sachen die nennen sich "MyUni" und "Access Adelaide". MyUni ist im Grunde genommmen ein Portal für (fast) alle Lehrveranstaltungen. Man findet dort Informationen zu den Dozenten, Kursunterlagen, Assignments, wichtige Termine und kann Kontakt zu den anderen Studenten des jeweiligen Kurses aufnehmen (über Discussion Boards oder per Email). Weiterhin gibt es allgemeine Informationen und Foren für alles Mögliche. Access Adelaide ist die "offizielle Schnittstelle" zur Univerwaltung wenn man so will. Man muss dort seine Kontaktdaten angeben, Kurse auswählen und sich einschreiben (geht nur online!). Dann bekommt man aber auch gleich seinen Studenplan fertig angezeigt und mitgeteilt ob sich Kurse zeitlich überschneiden. Hier werden auch auch Ort & Zeit für die Klausuren angezeigt, sobald diese feststehen (wobei es beim Ort nicht soviel Auswahl gibt, denn nach südaustralischen Hochschulgesetz müssen gleiche Bedingungen für alle Studenten herrschen, das heisst Klausurzeitraum sind ist derselbe für alle und Ort eigentlich auch, n&aum;mlich die Adelaide Showgrounds). Und die Ergebnisse hinterher dann natürlich auch. Weiterhin wird einem dort mitgeteilt, wieviel Geld man der Uni noch schuldet bzw. wieviel man schon gezahlt hat. Es gibt zahlreiche Computer an der Uni die fü alle Studenten gleichermaßen nutzbar sind und zusätzlich noch mehr von den verschiedenen Fachbereichen. Dadurch bekommnt man dann auch meist 2 "Druckquotas", also eine gewisse Menge Geld, die man dann zum drucken verwenden kann. Das reicht eigentlich auch (bei mir waren das 30$ allgemein + 50$ für Ingenieursstudenten). Etwas schwach ist, was man an externem Internet kostenlos nutzen kann. Das waren nur 175MB Traffic für das gesamte Semester... Extern heisst hierbei, alles was nicht von der Uni zur Verfügung gestellt wird oder freigeschaltet ist (Seiten der anderen Unis in Adelaide, Bibliothekskataloge und einige Onlinedatenbanken). Naja, aber es gibts Cafés mit kostenlosem WLAN und es gibt ja die Möglichkeit sich zuhause einen Anschluss zu besorgen. Australien und Australier Kulturschock? Wohl kaum. Eher ein "Kulturerstaunen". Australien bzw. die australische Kultur ist einfach anders...Es ist schwer zu beschreiben wie es wirklich ist, man muss es wohl selbst erlebt haben. Die Menschen dort sind viel "wärmer", man wird überall offen und feundlich empfangen, wenn man ein Problem hat oder irgendetwas nicht versteht, versucht jeder einem weiterzuhelfen. Nicht zu vergleichen mit der "Berliner Schnauze" jedenfalls, vielleicht liegts einfach am besseren Wetter. Jedenfalls ist diese Wärme genau das, was einem als internationaler Student wirklich zugute kommt. Was sonst noch? Hmm also: BBQs, Tim Tams, Iced Coffee ("it′s a Farmers Union Iced Coffee - or it′s nothing"), Aussie Football und Cricket (hab die Regeln und den Reiz bis heute nicht verstanden). Alkohol ist teurer als hier und gibt′s nur in Bottle Shops, in Pubs natürlich auch mit entsprechendne Preisen, an Stränden darf man meist eh keinen Alkohol trinken. Die Leute sind von Gebiet zu Gebiet recht verschieden und immer etwas anders drauf (liegt einfach an den großen Entfernungen) und das Land an sich ist einfach wunderschön. Man findet immer wieder atemberaubende Ausblicke, einsame Strände, Regenwälder, Berglandschaften oder einfach nur kilometerweise nichts... Naja, gibt sicher noch Unmengen mehr zu erzählen (Wenn ich was wirklich Wesentliches vergessen habe weist mich bitte darauf hin) aber es gibt ja auch dementsprechende Unmengen an Info im Netz. Weitere Informationen unter: http://www.kindlkind.de/australien.php
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