Studienbedingungen

Campus

Eine australische Universität unterscheidet sich in vielen Aspekten von einer deutschen. Während hierzulande die Universität meistens aus einem zentralen Hauptgebäude und der Mensa besteht, ansonsten aber die einzelnen Fachbereiche und Fakultäten eher unabhängig voneinander agieren, bildet in Australien der Campus das Herzstück des gesamten Studentenlebens. In der Regel befinden sich alle Institute, Fachbereiche, die Bibliotheken und das Union House auf einem gemeinsamen Gelände. Darüber hinaus gibt es fast immer reichhaltige Sport- und Kulturangebote auf dem Campus. Das Angebot reicht von Sporthallen mit Schwimmbad über Cafés, Shops und Restaurants unterschiedlicher Preisklassen bis hin zum universitätseigenen Theater oder Kino. Die Möglichkeit, diese diversen Freizeitangebote der Universität zu nutzen, machen eine schnelle Kontaktaufnahme mit anderen Studenten besonders einfach.

Ausstattung

Die Ausstattung der australischen Universitäten ist ein weiterer Punkt, der sie positiv von den Hochschulen hierzulande abhebt. Service wird in Australien groß geschrieben, was das Studieren in vielen Bereichen einfacher macht. Die umfangreichen Bibliotheken sind in der Regel mit umfassenden Materialien und Arbeitsplätzen ausgestattet und haben Öffnungszeiten, von denen man in Deutschland nur träumen kann. Computerlaboratorien bieten, oft mit 24-Stunden-Zugang, neuer Software und natürlich Internet Access, die Möglichkeit, auch ohne mitgebrachten Laptop die Hausarbeiten in relativ entspannter Atmosphäre zu schreiben. Die Hörsäle und Seminarräume sind in der Regel auch moderner eingerichtet und ausgestattet als es in Deutschland der Fall ist, so dass man rundum die Vorzüge eines hochmodernen Studienambientes genießen und nutzen kann.

Betreuung

Bereits vor der Ankunft bekommt man Post vom International Office der australischen Universität mit ersten Tips zu Anreise, Unterkunft und den ersten Tagen an der Gastuniversität; das Pre-Departure-Package. Das International Office ist während des gesamten Aufenthalts für alle Fragen der internationalen Studenten zuständig und kann von Postlagerung bis hin zu Ratschlägen für die Wohnungssuche mit vielen Ideen weiterhelfen. Oft gibt es für Notfälle sogar eine 24-Stunden Emergency Hotline. Außerdem hat jeder internationale Student in Australien einen sogenannten Student Advisor, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Besonders bei der Einschreibung, bei einem späteren Wechseln der Kurse, aber auch anderen Fragen ist der Student Advisor behilflich. Auch die Professoren, Dozenten und Tutoren zeichnen sich in Australien durch großes Engagement und Studentenfreundlichkeit aus. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber die meisten Erfahrungsberichte schwärmen geradezu von motivierten Professoren, die sich für ihre Studenten einsetzen.

Studienalltag

Der Alltag an der australischen Hochschule wird durch das Campusleben bestimmt. Man geht nicht nur zu den vorgeschriebenen Seminaren und Tutorien, die sich – ähnlich wie in Deutschland – um etwa 12 – 20 Stunden pro Woche belaufen, sondern kann zwischendurch eine Runde Schwimmen gehen, oder an einer Aerobic-Stunde teilnehmen. Alle Universitäten haben verschiedene Clubs, die gegen eine geringe Teilnahmegebühr alle erdenklichen Freizeitaktivitäten anbieten. Es gibt von Qi Gong bis hin zum Skydiving eigentlich alles, für das sich Teilnehmer finden lassen – eine weitere gute Gelegenheit, um unkompliziert mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen. Es bleibt aber neben Studium und Campusfreizeit noch genügend Zeit, um privaten Aktivitäten außerhalb des Universitätsalltags nachzugehen. Alle Freizeitangebote der Hochschule sind selbstverständlich freiwillig, und, wer will, kann diese auf ein Minimum beschränken und nur zu den Pflichtstunden auf dem Campus erscheinen.