|
||||||||||||||||||||||||||
Home | Startseite Neuseeland | Suche | Tell a friend | Mitgliedsbereich | Link zu uns | Impressum | Kontakt | |
||||||||||||||||||||||||||
|
Erfahrungsbericht
Auslandssemester Medienmanagement University of Otago, New Zealand Zweites Halbjahr 2006 Ich war vom Juli bis Dezember 2006 zum Auslandssemester an der University of Otago in Dunedin, Neuseeland. Bei meiner Reisevorbereitung haben mir die Tipps des Ranke-Heinemann-Instituts und besonders die diversen Erfahrungsberichte anderer Studenten sehr geholfen. Deshalb möchte auch ich meine Erfahrungen niederschreiben. Übrigens, lest soviel Berichte wie möglich, fragt persönlich die Leute, die in Neuseeland/Australien waren, denn viele Angaben sind widersprüchlich und oft unwahr. Hier gilt also der journalistische Kodex der Verifizierung. Zuerst möchte ich wirklich jedem ans Herz legen, wenigstens ein halbes Jahr in irgendeiner Form im Ausland zu leben. Einfach mal raus aus dem deutschen Einheitsbrei; andere Mentalitäten und Lebensweisen kennen lernen, den Kopf frei machen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben und mit klarem Kopf auf die deutschen Verhältnisse schauen. Ganz nebenbei ist man dann um ein Stück Lebenserfahrung reicher und verbessert seine Sprachkenntnisse. Jedem der darüber nachdenkt nach zum Studieren nach Neuseeland zu gehen, muss drei Dinge vorab wissen: Erstens sind die Kosten für ein Studium außerhalb Europas und somit außerhalb des Erasmus-Programms sehr hoch. Für ein Semester legt man da schon um die 5000 Euro hin. Zweitens setzen die Universitäten beste Studienleistungen und Sprachkenntnisse voraus. Studiert wird vor Ort auf sehr hohem Niveau, ein hohes Maß an Selbstorganisation und Fleiß ist schon von Nöten. Drittens solltet Ihr recht unbefangen an das Abenteuer Neuseeland herangehen. Es ist nicht Europa, es ist auch kein sonnenverwöhntes Land nur weil es nah an Australien liegt und die Leute können für deutsche Gewohnheiten schon sehr „strange“ sein. Uni-Auswahl Prinzipiell solltet Ihr Euch auf den diversen Homepages der Universitäten über die Kursangebote, den Accomodation Service und sonstige Leistungen der Universitäten informieren. Als deutscher Student fällt es nicht schwer in einen Kurs einzusteigen, wenn ihr schon Vorkenntnisse oder dasselbe in Deutschland studiert habt. Klar sucht man sich die Unis auch nach bester Lage und Freizeitmöglichkeiten aus, aber dennoch verbringt man für deutsche Verhältnisse sehr viel Zeit in der Bibliothek und am Rechner. Eigentlich sind alle neuseeländischen Universitäten sehr gut. Die University of Otago soll sogar unter den Top 10 der südlichen Hemisphäre sein. Die Betreuung und Hilfe durch Unimitarbeiter ist überwältigend. Ich studiere Medienmanagement und wollte daher einige Medienkurse belegen. Das ist recht schwierig und wird als postgraduated study selten angeboten. Aber alle anderen Bereiche sind stark vertreten. Habt Ihr genaue Vorstellungen darüber was Ihr machen wollt, dann fragt einfach das Heinemann Institut, die haben viel Erfahrung und kennen die Unis sehr genau, leider die australischen besser als die neuseeländischen. Die einzelnen Bewerbungsschritte sind ja auf der Institutseite ausführlich beschrieben. Schickt Eure Unterlagen erst ab, wenn Ihr alle Kopien, Gutachten und Übersetzungen zusammen habt, das verkürzt die Wartezeit. Man kann ein normales Auslandssemester (undergraduated, d.h. 100-300 level paper) absolvieren oder sich für ein Postgraduiertes Studium entscheiden (400-500 level paper). Das Zweite hat den Vorteil, dass man nur die domestic fees berappen muss, was ca. 1/5 der international fees bedeutet. Wer dies macht kann auch gleich darüber nachdenken, seinen Master-Abschluss zu machen. Zu schaffen ist dies auf alle Fälle. An die englischen Fachausdrücke gewöhnt man sich recht schnell. Für das Study Abroad Programm waren beim Institut Ranke-Heinemann einzureichen: • Abiturzeugnis in beglaubigter Kopie, • Vordiplom/Zwischenprüfungszeugnis in beglaubigter Kopie, • Study Transcript (beglaubigt) – herunterzuladen von der Website Ranke-Heinemann, • Study Abroad Bewerbungsformular der neuseeländischen Universität von der neuseeländischen Uniwebseite (in meinem Fall: www.vuw.ac.nz), • Bewerbungsformular Institut Ranke-Heinemann, • Toefl- oder IELTS-Testergebnis Das alles wird übersetzt und direkt an die Uni weitergeleitet. Bei erfolgreicher Bewerbung bekommt man dann einen Offer Letter zugeschickt. Den angebotenen Studienplatz nimmt man an, indem man die Studiengebühren überweist. Dem Offer Letter sind beigefügt: Fees Invoice, Meeting Service Form, Accomodation Guide, Insurance Information. Man sollte auf jeden Fall die Versicherung der Universität annehmen, denn sie ist genau auf die studentischen Bedürfnisse zugeschnitten und kostengünstiger als eine deutsche Versicherung. Visum Das Institut Ranke-Heinemann empfiehlt, ein Studentenvisum schon von Deutschland aus zu beantragen. Die meisten Deutschen handhaben das auch so, man kann es allerdings auch erst vor Ort beantragen. Jedoch gibt es dann oft Probleme bei der Einreise, da ohne Studentenvisum ein Rückflug innerhalb der nächsten 3 Monate gebucht sein muss. Das VISUM kostet ca. 120 Euro und wird in Berlin beantragt (www.nzembassy.com). Nicht erschrecken, Ihr bekommt einen umfangreichen Fragebogen. Doch innerhalb von einer Woche solltet Ihr dann das das Visum im Pass haben. Vorsicht: Mit einem Studentenvisum hat man in den meisten Fällen Arbeitsverbot. Banken Es ist darüber hinaus sinnvoll, sich ein Konto bei der Deutschen Bank einzurichten, da diese mit der Westpac in Neuseeland einen Partnervertrag hat, und man somit bei der Westpac ohne Extragebühren abheben kann. Man kann sich auch ein Konto vor Ort einrichten, das ist für Studenten recht günstig. Es gibt verschiedene Banken wie Westpac und NZBank, die immer wieder mit Angeboten um Kunden werben. Mit so einem Konto kann man dann auch überall mit EFTPOS bezahlen (so ne Art ec-Kartensystem). Flug buchen Das Erste was Ihr überhaupt tun solltet, kümmert Euch um einen Flug. Mindestens ein halbes Jahr vorher sollte die Hin- und Rückreise gebucht werden. Man glaubt gar nicht, wie der Luftraum Asien und Ozeanien überbucht ist. Besonders an Feiertagen wie Weihnachten bekommt man bereits ein halbes Jahr vorher keinen Platz mehr. Erkundigt Euch auch hier wieder bei allen möglichen Quellen. Schaut Euch die Fluggesellschaften im Netz an, vergleicht Service, Komfort und Extraangebote. Ich kann die Niederlassungen von STA Travel empfehlen, die kennen sich aus und sind sehr freundlich, bieten Studentenrabatte und Ranke-Heinemann-Rabatte an. Prinzipiell sind alle Langstreckenflüge im Test sehr gut. Das müssen sie auch sein, denn wenn man so 30-40 Stunden fliegt, ist das körperlich bereits an der Schmerzgrenze. Lasst Euch von Reisebüros beraten, jedoch prüft auch hier zweimal. Bei mir hatten die regionalen Reisebüros keine Ahnung und machten komplett unterschiedliche Angaben zu Stop-Over-Programmen, Gepäckangaben und dem Vielfliegerprogramm. Die domestic flights in Neuseeland, also von Auckland oder Christchurch an Euren Studienort bucht über das Internet (www.airnewzealand.com) möglichst frühzeitig, dass spart jede Menge Dollars. Die Flugroute ist auch entscheidend. Über den Osten kommt Ihr schneller und billiger, d.h. ab 1000 Euro für Hin und Zurück, allerdings sind da nur 20 kg pro Person erlaubt und das ist für ein halbes Jahr verdammt wenig. Die Westroute lockt mit 2 x 23 kg und einem Stop-Over in den USA. Allerdings haben die, die das geflogen sind, von haarsträubenden Sicherheitschecks mit Schuhe und Hosen ausziehen, erzählt. Keiner von denen würde die gleiche Route wieder fliegen, denn das kostet wahnsinnig Zeit. Außerdem gehen die Flüge so erst ab 1.400 Euro los. Zwar kursieren immer wieder Gerüchte, dass die ein oder andere Fluggesellschaft für Studenten extra mehr Kilos erlaubt, jedoch hatte ich keinen Erfolg und bedenkt, dass wenn Ihr Eure Anschlussflüge in Deutschland und Neuseeland bucht, diese Kulanz nicht mehr gilt und Ihr dann bei Übergepäck kräftig zur Kasse gebeten werdet. Also lieber gleich auf 20 kg + 7 kg Handgepäck einstellen. Meine Erfahrung lehrt, nehmt nur das wichtigste mit. In NZ werdet Ihr ohnehin alles kaufen können und wollen, deshalb lasst alles Überflüssige zuhause, in NZ muss man nicht, im Gegensatz zu Deutschland, als Fashionqueen/king auftreten. Die sind kleidungstechnisch viel entspannter. Bucht auch einen Stopover. Wenn Ihr schon mal um die halbe Welt fliegt, dann lohnt es sich auch in anderen Ländern vorbeizuschauen und ein bis drei Tage Entspannung vom Flugstress braucht ihr auch. Manche Fluggesellschaften (wie Emirates) bieten zwei Tage kostenlose Unterbringung in manchen Ländern an, aber da müsst Ihr selbst nachfragen. Meldet Euch für das jeweilige *Miles and More* Programm an. Bei Emirates heißt das Skywards. Ich habe mit Hin- und Rückflug 26.000 Meilen gesammelt und kann dann schon ein näheres Ziel kostenlos bereisen. Koffer packen Das traumatischste Erlebnis überhaupt, wenn man am Tag der Abreise mit der Waage um jedes T-Shirt feilschen muss. Hier gilt das Motto, weniger ist mehr. Alles was ihr braucht gibt es in NZ. Denkt auch an die vielen Souvenirs die auf der Rückreise Euren Koffer noch befüllen wollen. Kleidung ist ohnehin etwas billiger in Neuseeland. Abhängig von Eurem Studienort schwankt die Jahrestemperatur in NZ erheblich. Denkt bitte daran, dass NZ zwar neben Australien liegt, aber auch so knapp 4000 km vom Südpol entfernt ist. D.h. es kann durchaus erheblich kalt werden, vor allem herrscht ganzjährig ein heftiger Wind. Ich war wohl in der südlichsten Unistadt Dunedin und selbst im Sommer schwanken die Temperaturen dort. Dicke Pullover, Socken, festes Schuhwerk für Wanderungen, regen- und windfeste Jacken, Mütze und Schal sind ganzjährig von Nöten. Denkt auch an einen guten Schlafsack. Ich habe die Wintermonate trotz zweier Decken zusätzlich einen Schlafsack benötigt. Achtung: Zentralheizung ist in NZ ein Fremdwort. Es kann durchaus sein, dass Ihr drinnen mehr friert als draußen, da die Holzwände die Kälte speichern. Wohnen Für die Unterkunft bewirbt man sich am besten nach Studienplatzzusage beim Accomodation Service. Prinzipiell gibt es drei verschiedene Wohnmöglichkeiten: University Flat: Günstigste Variante mit 90-110 Dollar pro Woche. Man wohnt in relativer Uninähe mit 2-5 Mitbewohnern. Die Häuser sind in Ordnung. Allerdings sollte man nicht mit deutschen Reinheitserwartungen anreisen. Nebenkosten sind abhängig von Eurem Stromverbrauch (ca. 60 Dollar pro Monat). Die Miete bezahlt ihr in bar in der Uni, wöchentlich oder monatlich, wie Ihr wollt. Da es keine Zentralheizungen in den Wohnungen gibt, strapazieren die kleinen Zimmerheizer die Energierechung im Winter erheblich. Telefon ist meist vorhanden. Gespräche innerhalb einer Stadt sind kostenlos. Toroa: Klassische Studentenwohnheime. Ihr wohnt mit 4-5 anderen Nationen zusammen. Alles ist sehr streng geregelt, wenn Ihr also eher Freigeister seid, ist das nix. Die Wohngemeinschaften sind sehr gut für die Kontaktaufnahme, weil selten ein Abend ohne Party vergeht. Allerdings hat man dann auch kaum Ruhe zum Studieren. Viele Studenten zeigten sich nach einiger Zeit genervt von den Störungen. Großer Vorteil dieser Wohnungen ist die kuschelige Heizung. Kosten liegen bei 120-140 Dollar pro Woche. Student Halls: Das sind auch Wohnheime mit Vollverpflegung und Zimmereinigung. Das schlägt sich dann auf die Kosten nieder (240 Dollar und mehr pro Woche). Allerdings habe ich ausgerechnet, dass man mit Einkauf und Nebenkosten woanders auch nicht billiger kommt. Nachteil sind die festen Essenszeiten, die Eure Freizeitgestaltung einschränken. Leben / Einkaufen Die Lebenshaltungskosten sind ungefähr wie in Deutschland. Manches ist günstiger, manches teurer. Vor allem alle Milchprodukte wie Käse und Joghurt sind sehr preisintensiv. Dafür sind dann Kleidung und Fast Food günstig. Essen im Restaurant ist dagegen sehr teuer, ebenso wie harter Alkohol. Die Preise sind mit einer speziellen Tax belegt, die sich an den Alkoholprozenten orientiert. Alkohol ist nur in speziellen Liqueur Stores erhältlich. In Dunedin gab es zum Shoppen wirklich nur eine Einkaufsstraße. Die Auswahl und Vielfalt litt darunter. Auch gibt es in NZ die gewohnte Mittelschicht fast gar nicht. Entweder man sieht Anzugträger oder Teenager im Skaterstyle. Generell legen die Kiwis keinen großen Wert auf Kleidung. Das ist zur Abwechslung sehr entspannend, auch wenn die amerikanischen Studenten mit Ihrem Kleidungsstil eher Naserümpfen auslösen. Beliebtestes Kleidungsstück sind Flipp-Flops und kurze Bermudahosen, auch schon mal im Winter bei 3 Grad. Krankenversicherung Meist bekommt Ihr mit dem Infomaterial der Uni auch ein Angebot für eine Krankenversicherung. Diese ist auf Eure Bedürfnisse maßgeschneidert und deckt eigentlich alle Schadenfälle in ausreichender Höhe ab. Viele Studenten haben positive Erfahrungen damit gemacht, als sie ins Krankenhaus mussten, wegen Armbrüchen und diversem Kram. Deutsche Versicherungen kennen sich oft mit den länderspezifischen Besonderheiten nicht aus, dann braucht ihr eine Übersetzung von dem deutschen Versicherer für das Visum usw. Die einfachste Variante ist wirklich über die Uni zu buchen. Vor Ort müsst Ihr zwar erstmal alle Rechnungen selbst bezahlen, könnt aber die Quittungen an die Versicherung schicken und bekommt ohne Probleme das Geld wieder. Studium allgemein Ich war schwer beeindruckt von dem Studienniveau in Neuseeland. Die University of Otago gilt als eine der besten Unis auf der südlichen Hemisphäre. Prinzipiell unterscheidet sich das Studium in NZ erheblich vom deutschen Fachhochschulalltag und auch von deutschen Unis. Es wird sehr viel Engagement und eigene Vorbereitungen vorausgesetzt. Oft ist es in Deutschland doch so, dass wir 13 Wochen „Party“ haben und dann 3-5 Wochen puren Stress. In NZ wirst du von Beginn an gestresst. Maximal kann man 5 Kurse belegen, jedoch würde ich zu vier raten. Pro Seminar muss man, zumindest sind das meine Erfahrungen aus dem postgraduierten Studium, 20 Stunden an Vor- und Nachbereitung aufbringen, also mehrere Fachartikel lesen, Präsentationen erstellen, Essays schreiben oder Vorträge halten und das jede Woche, jedes Fach. Gerade am Anfang, wenn die Sprache noch nicht richtig fließt, dann ist das sehr zeitaufwendig. Sehr gut ist die Betreuung von der Uni, entweder durch Lehrpersonal oder Lern- und Hilfsangebote. Da merkt man, wofür die Studiengebühren verwendet werden. Es gibt keinen Prof, der für einen Studenten kein Ohr hätte, in den PC-Pools sind ständig Ansprechpartner für alle möglichen Probleme und die Uni bietet viele Kurse (z.B. Wie schreibe ich englische Aufsätze? Wie studiere ich effektiv?) Die Vorlesungen und Seminare sind ganz locker und in höheren paper in sehr angenehmen Kleingruppen. Es wird viel auf Interaktion gesetzt und nicht soviel doziert. Mit dem Wissensstand eines deutschen Studenten hat man keine Probleme dem Stoff zu folgen. Klar, an die Sprache muss man sich erst gewöhnen, aber das geht relativ schnell. Wichtig ist auch, sich nicht mit so vielen Deutschen in der Freizeit zu umgeben, denn dann leiden Eure Sprachfortschritte. Wenn auch das Studienniveau hoch ist, so sind die Kiwi-Studenten sehr, sehr faul. D.h. alles wird auf die letzte Minute vorbereitet, locker gesehen und das Motto gilt: Vier oder hier eben C- gewinnt. Wer sich reinkniet wird locker gute Ergebnisse erzielen. Man kann auch sagen, dass die Unis auf die Gaststudenten sehr scharf sind, schon wegen den Studiengebühren und ich glaube, deshalb wird man auch sehr wohlwollend bewertet. Kurswahl Mit der Uni werden Eure Wunschkurse und die Zulassung im Vorfeld abgestimmt. Die eigentliche Kurswahl findet dann vor Ort am Approval Day statt. Auf de Campus wird sich dann in die Kurslisten eingeschrieben und auf einem Formular bestätigt. Gefällt Euch ein Seminar in der Praxis nicht, dann habt Ihr die Möglichkeit mit einer einwöchigen Frist dies zu ändern. Ich möchte hier nochmals darauf hinweisen, dass wenn Ihr Euch für 100-300er paper entscheidet, die internationalen Studiengebühren bis 5000 Euro pro Semester fällig sind. Dank eines deutsch-neuseeländischen Abkommens studiert postgraduated, ab 400er paper für domestic fees, also für nur 1/5. Außerdem lohnt es sich wirklich zu überlegen einen Zusatzabschluss in NZ zu erwerben, also Master oder ähnlich. Orientation Week Das International Office kümmert sich sehr intensiv um die ausländischen Studenten. Gerade am Anfang werden viele Partys, Tagesauflüge, Kulturtrips und Campus-Touren angeboten. Hier ergibt sich reichlich Gelegenheit Kontakte zu anderen zu knüpfen, ganz wichtig für die späteren Einladungen zu Hauspartys und den Affärenklatsch. Außerdem gibt es in Dunedin ein Recreation Center das über ganz unterschiedliche Sport- und Freizeitangebote verfügt (Skydiving, Weintouren, Rafting, Climbing). Hier sind schnell die besten Angebote voll, deshalb frühzeitig anmelden. Das Center stellt sich aber auch in der Orientation Week vor. Allgemeine Tipps Nutzt Euren Aufenthalt dazu, soviel wie möglich von Neuseeland zu sehen, ohne das Studium zu vernachlässigen. Ich habe die Woche sehr hart gearbeitet und die Wochenenden für Ausflüge genutzt. Wichtig ist es sich ein Auto zuzulegen (gibt es schon ab 1000 Euro) oder Freunde mit diesem zu suchen. Es bilden sich aber immer wieder ganz internationale Fahrgemeinschaften. Fliegt auch auf die Fiji-Inseln (ganzjährig warm), die Cook-Inseln und nach Australien mit den Billigangeboten von Freedom Air, Jetstar und VirginBlue. So günstig kommt Ihr nie wieder in diese Gegend. Vergesst bitte nicht einen Nachweis Eures Rückfluges nach Deutschland mitzunehmen. Gerade auf Fiji gibt es sonst Ärger. Die Behörden akzeptieren das Visum irgendwie nicht und halten Euch am Flughafen fest. Dunedin mag auf den ersten Blick sehr klein und farblos erscheinen, aber auch hier gilt, es zählt was ihr daraus macht. Keine Stadt ist wohl besser geeignet für grüne Ausflüge, Tagestouren an den Strand oder in die Schneeberge zum Skifahren und natürlich zum Wandern. Man kann auf den zahlreichen Track so tolle Aussichten genießen und seine Digicam bis zum äußersten strapazieren. Ich verzichte darauf Euch Sehenswürdigkeiten zu empfehlen, macht Eure Erfahrungen, macht so viel wie möglich und genießt jeden Augenblick, die Berge, die Schafe und die zahllosen Wasserfälle. Literatur Mit einem Reiseführer ist man gut unterwegs. Übernachtungstipps, Erklärungen und Geschichte/Geschichten bereichern Eure Ausflüge. Die beiden besten sind wohl der Rough Guide und der Lonely Planet. Kauft ihn auf Englisch, weil die Übersetzungen oft fehlerhaft sind. Viele Freunde fanden den Lonely Planet etwas fade und unübersichtlich. Ich war mit dem Rough Guide sehr zufrieden. Bleibt mir nur, Euch viel Spaß zu wünschen für die wohl geilste Zeit Eures Lebens.
|
|
||||||||||||||||||||||||
Gute Gründe für eine Studienplatzbewerbung über unser Sekretariat! | ||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||