Studium in Australien: Geschichte

Die älteste Universität in Australien ist die University of Sydney, gegründet im Jahre 1850. Ihr folgte fünf Jahre später die University of Melbourne und bis 1911 die Universitäten in Adelaide, Hobart in Tasmanien, Brisbane, Perth und der Vorgänger des Royal Melbourne Institute of Technology, das „Working Men´s College“.

Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges konnten diese sieben Hochschulen den Bedarf an höherer Bildung in Australien decken, doch die steigenden Einwanderungszahlen nach 1945 und das damit einhergehende Wirtschaftswachstum machten einen Ausbau der Forschung und Wissenschaft notwendig.

Höhere Qualifikationen für anspruchsvollere Tätigkeiten waren die Voraussetzung für den Aufbau der modernen Nachkriegsgesellschaft, und weitere Universitäten wurden benötigt, um diesen neuen Anforderungen und den gestiegenen Einwohnerzahlen gerecht zu werden. So entstanden zwischen 1946 und 1975 dreizehn neue Universitäten in den Großstädten, Industrie-Hafenregionen, aber auch zunehmend in ländlichen Gebieten.

In den achtziger und neunziger Jahren verdoppelte sich die Zahl der australischen Universitäten noch einmal auf bis heute 40; davon sind 38 staatlich und 2 privat finanziert.

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