Ratgeber Studium in Australien

Brisbane

Brisbane – Sightseeing-Tipps und kulturelle Highlights

„Brisbane ist meiner Meinung nach eine der schönsten Städte in Australien – South Bank, Mount Cootha, Koala Sanctuary und das Science Center sind ein Muss! Mir hat es besonders gut gefallen, dass Brisbane keine riesige Großstadt ist, sondern sehr überschaulich und dass man viele Orte relativ einfach zu Fuß erreichen kann. Brisbane bietet außerdem viele kostenlose Barbecue Plätze rund um den Brisbane River an. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass Brisbane leider NICHT am Strand liegt, wie viele andere größere Städte in Australien.“ (Sabina Moitroux, Queensland University of Technology, 2017-2018)

„Brisbane hat sehr viel zu bieten und es empfiehlt sich frühzeitig damit zu beginnen die Dinge abzuarbeiten, die man sich vorgenommen hat, da die Zeit schneller vergeht als man denkt. Zu Beginn kann man eine kostenlose Stadtführung mit den Brisbane Greeters machen, bei der man von Einheimischen durch die Stadt geführt wird und die einem Geschichten über die Stadt erzählen und ihre Lieblingsorte zeigen. Solltet ihr die Stadt selbständig erkunden wollen, solltet ihr unbedingt die Lagune in South Bank, Boundary Street im West End, Kangaroo Point, Riverside im CBD sowie den botanischen Garten anschauen. Außerdem empfiehlt es sich für einen Sonnenauf-/-untergang auf den Mt Coot-Tha zu gehen und von dort oben einen Blick auf die Stadt zu genießen. Es gibt zudem zahlreiche kostenlose BBQ-Areas rund um den River (den ihr einmal mit der Fähre erkunden solltet) an denen ihr nur euer Essen mitnehmen müsst; Gas wird von der Stadt gestellt.“ (David Johannes Uhrhan, The University of Queensland, 2017)

"In der Freizeit hat Brisbane natürlich auch sehr viel zu bieten. Durch den Flusslauf, welcher sich quer durch die Stadt schlängelt, gibt es sehr viel schöne Promenaden, allen voran Southbank, wo sich auch viele Restaurants, ein Stadt-Pool und ein günstiges Kino befinden. Des Weiteren sind die Botanic Gardens sehr schön zum Entspannen und Kangaroo Point bietet eine herrliche Kulisse auf die Skyline mit öffentlichen, kostenlosen Grillstellen. West End ist ein Viertel für Alternative und Hipster, in welchem sich auch sehr schöne kleine Bars und Restaurants befinden. Wer gerne Party machen möchte ist neben dem CBD (Down Under, Stock Exchange, Victory usw.) auf jeden Fall bestens im Partyviertel Fortitude Valley aufgehoben (z.B. Prohibition, The Met, Retro, Royal George usw.). Ihr solltet dabei beachten, dass mittlerweile alle Clubs und Bars Gesichtsscanner verwenden, bei welchem ihr den Reisepass oder eine Art Partypass benötigt (teils funktionieren auch nationale Führerscheine und IDs, wird jedoch sehr ungern gesehen, da sie alle Daten händisch eintragen müssen)." (Michael Eisele, Queensland University of Technology, 2017)

„Trotz der über zwei Millionen Einwohner fühlt es sich hier nicht so an als ob man in einer Großstadt lebt. Die Stadt ist unglaublich sauber, die Bewohner entspannt, man hat kurze Wege und vor allem ein richtiges Australienerlebnis (was ich z.B. in Sydney teilweise sehr vermisst habe). Wenn euch Freunde oder Familie besuchen kommt, werdet ihr in Brisbane sicherlich nicht die Highlights finden, wie in anderen Großstädten Australiens aber dafür eine unglaublich schöne Stadt mit Wohlfühlatmosphäre und wer den Großstadtrummel dennoch vermisst kann jederzeit Richtung Fortitude Valley und Peer ziehen und findet sich mitten in Wolkenkratzern, Pubs, Restaurants und einem spannenden Nachtleben wider.“ (Kevin Vordermeier, Queensland University of Technology, 2017-2018)

Essen und Ausgehen in Brisbane

„Die Menschen in Australien sind alle unglaublich freundlich, hilfsbereit und entspannt. Gerade wenn man abends ausgeht, lernt man viele Leute kennen. Zum Ausgehen kann ich persönlich die Bar DownUnder und das Valley empfehlen.“ (Sabina Moitroux, Queensland University of Technology, 2017-2018)

„Wenn ihr Burger essen wollt (und das werdet ihr zwangsläufig in Australien) bestellt ihn mit Rote Beete! Australier lieben „Beetroot“ auf ihrem Burger und es schmeckt verdammt lecker!“ (Kevin Vordermeier, Queensland University of Technology, 2017-2018)

Brisbane – Tipps zu Lebenshaltungskosten

"Hat man mal wieder zu viel Geld im Club liegen lassen, kann man dies wieder bei Einkäufen in den relativ günstigen Supermärkten Aldi und Coles reinholen, jedoch ist hier auch nicht alles günstig. Vor allem Gemüse und Obst erhält man auf den Wochenmärkten bzw. bei speziellen Obst- und Gemüsehändlern (z.B. Gabba Fruit Vegetable Market) deutlich günstiger." (Michael Eisele, Queensland University of Technology, 2017)

„Kauft euer Obst und Gemüse auf den zahlreichen Märkten. Hier sind die Preise oftmals halb so teuer wie im Supermarkt. Beantragt unbedingt die Concession Fare für eure Busfahrkarte (GoCard). Diese gewährt euch 50% auf alle Fahrten mit Zügen, Bussen und Fähren in Brisbane, egal wo hin ihr wollt (sogar an die Gold- und Sunshine Coast). Nutzt die zahlreichen öffentlichen Barbecue Stations, die ihr überall in der Stadt verteilt findet und gratis nutzen könnt. Kauft nicht in Convenience Stores ein. In Australien haben selbst sonntags die Läden ganztägig geöffnet also meidet diese kleinen Supermärkte, wenn ihr nicht den doppelten Preis bezahlen wollt. Fragt bevor ihr ein Bier oder Cocktail bestellt (insbesondere in den beliebten Clubs und Vierteln) wieviel es kostet, denn die Preise für alkoholische Getränke können schon mal das drei- bis vierfache Kosten als ihr es auch Deutschland gewohnt seid. Oftmals raten euch dann die Barkeeper, zu australischen Marken die nur halb so teuer sind, die ihr aber oft nur auf Nachfrage bekommt. Handelt! In Australien ist es nicht unüblich in Läden Onlinepreise zu vergleichen. Wenn ihr einmal ein Mietauto fahrt oder mit einem Camper durch Australien reisen wollt, fragt immer nach, ob die Versicherung bereits im Preis enthalten ist. Viele Vermietungsfirmen lassen diese bewusst weg, um mit günstigen Preisen zu locken verlangen jedoch dann bei Abschluss des Vertrages einen Mindestversicherungsbeitrag.“ (Kevin Vordermeier, Queensland University of Technology, 2017-2018)

Brisbane – Temperaturen

Als wir durch die Schiebetür gingen und endlich australischen Boden betraten, traf uns erst mal der Schlag. Es war, als wären wir gegen eine unsichtbare Mauer gelaufen. Es hatte zwar etwas über 30 Grad, aber die Hitze war nicht das Problem. Es war die bei knapp 90% liegende Luftfeuchtigkeit die einem das Atmen schwermachte und uns förmlich erdrückte. Es dauerte einige Tage bis wir uns endlich daran gewöhnten." (Jessica Krenn, Queensland University of Technology, 2016-2017)

„Neben ganzjährig warmen Temperaturen (selbst im tiefsten Winter erreicht das Thermometer hier meistens über 20 Grad) bietet die Stadt über 300 Tage Sonnenschein im Jahr.“ (Kevin Vordermeier, Queensland University of Technology, 2017-2018)

Brisbane – Verkehr und Fortbewegungsmittel

„In Brisbane gibt es Stationen, an dem man sich Fahrräder ausleihen kann. Dies ist eine sehr flexible und billige Transportmöglichkeit. Aber auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr gut und als Student zahlt man nur die Hälfte." (Maximilian Ernst, Queensland University of Technology, 2017)

„Die Busstation sowie die Straßenbahn befindet sich direkt an der Griffith University. Zum nächsten Strand dauert es in der Regel 10-15 min, für Surfers Paradise muss man in der Regel 35-40 min Bahnfahrt einplanen. Direkte Busverbindungen gibt es auch zum großen Einkaufszentrum Robina Town Centre, Helensvale und Harbourtown. In Labrador gibt es übrigens einen Aldi.“ (Arinc Canatan, Griffith University, 2017)

„Nach Ankunft in Australien sollte man sich deshalb eine Go-Card zulegen, mit der man durch Tap-on und Tap-off ganz einfach durch ganz Brisbane fahren kann. Während meines Semesters habe ich glücklicherweise eine Unterkunft in East Brisbane gefunden und muss sagen, dass die Lage wirklich perfekt war. Anstatt Bus, konnte ich die CityCat nehmen und mit der Fähre an den Campus fahren. Selbst wenn man die Fähre nicht nehmen muss, ist es jedoch sehr empfehlenswert mindestens einmal am Brisbane River entlang zu fahren. (...) Einige Studenten kaufen sich bei einem längeren Aufenthalt in Australien für Reisezwecke günstige Autos - Unbedingt darauf achten, dass ein Roadworthy (etwa wie TÜV in Deutschland), sowie ein Car Registration mit dabei sind. Generell wird ein Roadworthy benötigt, wenn man ein Auto kauft oder verkauft.“ (Sabina Moitroux, Queensland University of Technology, 2017-2018)

„Haltet euch egal ob mit dem Fahrrad, als Fußgänger oder einem Auto an die Verkehrsregeln. Die australische Polizei ist bei vergehen sehr strikt und vergibt teilweise empfindliche Geldstrafen von mehreren hundert Dollar.“ (Kevin Vordermeier, Queensland University of Technology, 2017-2018)

Wohnungssuche in Brisbane

„Man kann sich vor der Ankunft bereits ein Zimmer/Apartment organisieren oder erst vor Ort in Australien. Besonders Studentenapartments lassen sich relativ einfach bereits im Voraus organisieren, sind jedoch auch recht teuer. Generell sollte man für ein Zimmer mit mindestens AU$ 150 pro Woche rechnen. Je weiter entfernt man von der Innenstadt ist, umso günstiger wird es. Ich würde es jedoch nicht empfehlen, da man teilweise eine Stunde lang mit Bus oder Bahn fahren muss, und somit auch eventuell auf einige Aktivitäten oder das Nachtleben im Brisbane verzichten muss oder eingeschränkt ist. Ich selbst habe mich erst vor Ort um eine Unterkunft gekümmert. Plattformen wie Domain, Flatmates und besonders Gumtree (das Australische Ebay Kleinanzeigen) bieten zahlreiche Möglichkeiten in allen Preisklassen an. Auch die QUT [Queensland University of Technology] selbst bietet einen Accomondation-Service an, den man in Anspruch nehmen kann. Ich selbst habe damit keine Erfahrungen gemacht, habe von mehreren Leuten jedoch gehört, dass der Service sehr gut sein soll. Von der Lage her kann ich besonders Toowong, East Brisbane, Spring Field, New Farm, Milton, Kangaroo Point, South Bank oder West End empfehlen.“ (Sabina Moitroux, Queensland University of Technology, 2017-2018)

"Zuerst einmal zur Beruhigung, in Brisbane herrscht keine Wohnungsnot (in unserer Wohnung standen wochenlang Zimmer leer), es sollte also jeder irgendwo unterkommen. Definitiv nicht zu empfehlen ist einen Mietvertrag von zuhause zu unterschreiben, ohne die Wohnung gesehen zu haben. (...) [Ich] würde aber empfehlen über Internet-Portale (flatmates) oder Facebook Wohnungsbesichtigungen möglichst früh (vielleicht auch schon von zuhause) zu vereinbaren, da zur Orientierungswoche sehr viele Studenten eine Wohnung suchen. Bei den Mietverträgen sollte man vor allem auf eine Mindestmietdauer (oft mindestens 6 Monate) achten. (...) Das Haus teilte ich mit 10 anderen internationalen Studenten und die Miete betrug $210/Woche. Es lag relativ zentral in der Nähe des großen Cricket Stadions Gabba (15, Blackall Terrace East Brisbane; 15 min bis zur Uni [QUT] mit dem Fahrrad). Die Gegend ist zwar eher ruhiger, jedoch ist man schnell in den belebteren Vierteln wie Fortitude Valley oder Southbank. In East Brisbane wohnten viele Studenten, auch Fortitude Valley, Sotuhbank und West End sind beliebte Viertel. Durch die regelmäßige, kostenlose Busanbindung (alle 15min) kann man sich auch überlegen in die Nähe des Kelvin Grove Campus zu ziehen." (Michael Eisele, Queensland University of Technology, 2017)

„Wenn ihr gerne in Flussnähe wohnt versucht eine Wohnung in der Nähe von Southbank, South Brisbane, Kangaroo Point oder East Brisbane zu bekommen. Hier fährt eine Gratisfähre den ganzen Tag um euch entspannt und schnell von einem Flussufer ans andere zu bringen.“ (Kevin Vordermeier, Queensland University of Technology, 2017-2018)

„Studenten haben die Wahl, on- oder off-campus zu wohnen. Es ist sicherlich Geschmackssache, wofür man sich am Ende entscheidet. On-campus lernt man sehr schnell viele neue Leute kennen, ist jederzeit zu einer Veranstaltung eingeladen und muss sich eigentlich um nichts selber kümmern. Mir erschien die Unterkunft dort jedoch zu teuer. Deshalb habe ich selber nach einer Wohnung gesucht und schnell gemerkt, dass man Kompromisse eingehen muss. Ein schönes eigenes Zimmer in guter Lage kostet ungefähr 200-250 Dollar pro Woche. Mir war es besonders wichtig nah an der Tram zu wohnen, da man dadurch sowohl die Uni als auch alle anderen wichtigen Orte wie das Zentrum und Supermärkte einfach und in kurzer Zeit erreichen kann. Erfahrungsgemäß muss man mit Bussen von ähnlich entfernten Orten circa die dreifache Zeit einplanen.“ (Richard Overödder, Griffith University, 2017)

Trips von Brisbane aus

„Die Gold- oder Sunshine Coast ist in gut einer Stunde mit dem Auto zu erreichen oder man kann den Zug oder eine Fähre Richtung Stradbrooke oder Moreton Island nehmen. Doch neben den unzähligen Stränden bietet die Region Brisbane und insbesondere Queensland unglaublich viele Highlights zu denen auch die QUT [Queensland University of Technology] Ausflüge anbietet. So könnt ihr neben den Surfkursen an der Gold Coast und in Byron Bay auch nach Fraser Island und dort campen am Strand. Weiter bietet die Uni Ausflüge in diverse Nationalparks wie Springbrook oder „versteckte“ Geheimtipps in den Glashouse Mountains an.“ (Kevin Vordermeier, Queensland University of Technology, 2017-2018)

 „Ich halte mich zur Zeit im Raum Brisbane auf und da Queensland einer der größten und einwohnerreichsten Staaten im Land ist gibt es immer etwas zu unternehmen – sei es das Erforschen von einem der unzähligen Wanderwege (ich empfehle die Gegend um Binna Burra, man kann sich dort den ganzen Tag aufhalten und sogar campen), das Sonnenbaden an der Gold oder Sunshine Coast, das Besuchen der zahlreichen Museen oder das Shoppen in den riesigen Malls von Brisbane oder der Gold Coast.“ (Julian Lehnert, The University of Queensland, 2016-2019)

„Surfers Paradise ist ein Traum. Der Strand ist wunderschön und bietet auch einige versteckte Plätzchen entlang der goldenen Sandküste Queenslands, wo man sich von den Touristen abschirmen kann und die Wellen ganz alleine genießen kann. Das Nightlife hier ist sehr unterhaltsam und Parties finden fast jeden Abend statt. Surfers Paradise ist eine Touristenstadt und bietet deswegen viele günstige Angebote an um nach Byron Bay, Brisbane, Currumbin Zoo oder andere tolle Destinationen zu besuchen.“ (Stefan Jatschka, Griffith University, 2017)

„Gold Coast, Sunshine Coast, Noosa und Glasshouse Mountains sind nicht weit entfernt! Wenn man mal etwas mehr Zeit hat, sollte man unbedingt an der Ostküste entlang bis nach Cairns. Dafür kann man sich relativ günstig mit mehreren Leuten ein Auto oder einen Wohnwagen mieten. Auf den Weg nach Cairns sollte man unbedingt Fraser Island, Whitsundays, Townsville und Mission Beach einplanen. Aber auch Sydney und Melbourne sind nur eine Flugstunde entfernt und Tigerair oder Jetstars bietet regelmäßig gute und günstige Angebote an. In der Umgebung gibt es zahlreiche National Parks die eine Erkundung wert sind Hierzu zählen der Springbrook NP, Glasshouse Mountain NP, Moreton und Stradbroke Island.“ (David Johannes Uhrhan, The University of Queensland, 2017)

„Falls man auch mal außerhalb Australien reisen möchte, kann man relativ günstig mit Jetstar nach Bali. Nach Neuseeland findet man günstige Flüge besonders von der Gold Coast aus.“ (Sabina Moitroux, Queensland University of Technology, 2017-2018)

„Besonders empfehlenswert sind meiner Meinung nach Reisen nach Fraser Island (größte Sandinsel der Welt) und zu den umliegenden Nationalparks, die innerhalb von circa einer Stunde erreichbar sind (Tambourine Nationalpark, Springbrook Nationalpark). Dort gibt es spektakuläre Wasserfälle zu sehen und auf kilometerlangen Wanderwegen viel Natur zu erkunden. Die naheliegenden Strände bei Burleigh Heads und Coolangatta sind besonders gut zum surfen geeignet und traumhaft schön.“ (Richard Overödder, Griffith University, 2017)