Ratgeber Studium in Australien

Perth

Perth – Sightseeing-Tipps und kulturelle Highlights

„Perth gilt als die abgelegenste Hauptstadt der Welt. Mit knapp 2 Millionen Einwohner liegt die Stadt zwar deutlich hinter Sydney und Melbourne, verstecken muss sie sich aber nicht. Die Strände in und um Perth gelten als einige der schönsten der Welt und mit jährlich über 250 Sonnentagen kann man diese auch ausgiebig genießen.“ (Katharina Sameidt, Murdoch University 2016)

„Perth ist eine moderne Stadt mit äußerst freundlichen Menschen und einer einzigartigen Gastro- und Kaffeeszene. Wer über das nötige Kleingeld verfügt (über sehr viel Kleingeld) wird viele top Restaurants, Pubs und Cafes finden. Hauptausgehzeit ist hier, nach europäischem Maßstab, ungewöhnlicherweise der Sonntag. Am Freitag & Samstag sowie Donnerstag, der der „late shopping day“ ist, an dem die Geschäfte bis 21 Uhr aufhaben, ist natürlich trotzdem etwas los. Generell muss man aber sagen, dass es kein exzessives Nachtleben gibt, wie man es aus deutschen Großstädten wie Köln kennt (Clubs schließen hier meist um 03:00). Northbridge ist trotzdem eine gute Anlaufstelle für Clubs, Bars und viele betrunkene Menschen. ;)Die Stadt selbst ist sehr schön. Entlang der gesamten westlichen Suburbs gibt es wunderschöne Strände, die zum Zeit verbringen, Schwimmen und Surfen einladen. Besonders kann ich die Scarborough Surf School zum Surfen Lernen empfehlen, die im gleichnamigen Suburb gelegen ist.“ (Sebastian Cornet, Edith Cowan University, 2017)


„Außerdem ist Kings Park in Perth ein absolutes Must See. Als botanischer Garten ragt Kings Park eine Anhöhe hinauf, sodass man einen wunderschönen Blick hoch über Perth genießen kann. Viele exotische Pflanzen sind bei Spaziergängen zu entdecken.
Fish and Chips sind neben den Barbecues ein lokaler Klassiker. Unbedingt probieren!
Ich erinnere mich besonders gern an die morgendlichen Busfahrten von meiner Unterkunft in Mandurah zur Mandurah Zugstation - denn dabei fuhren wir jeden Morgen am lokalen Strand vorbei und häufig sah ich den Sonnenaufgang. Ein wunderbarer Start in den Tag!“ (Elsa Steinhoff, Curtin University, 2017-2018)

„Eines der Highlights ist natürlich Rotnest Island, wo man einzigartige Fotos mit den australischen Quokkas machen kann. Das Fremantle Prison ist ein weiterer Ort, der einen im wahrsten Sinne des Wortes die Geschichte erleben lässt.“ (Alexander Malte Mörtzsch, Murdoch University, 2017)

„Ein weiteres Highlight während meines Semsters war der Nord-West-Trip, welcher vom international Office der Murdoch Universität organisiert wurde. Hierbei ging es während des Studbreaks für zehn Tage in den Nordwestlichen Teil Australiens. Die Tour war wirklich einzigartig und ich kann sie jedem empfehlen. Nur einige Highlights waren der Karijini National Park und das Schnorcheln im Ningaloo Reef.“ (Sandra Sander, Murdoch University, 2016)

Perth – Verkehr und Fortbewegungsmittel

„Der Campus der Curtin University ist in Bentley gelegen, recht zentral in Perth - nur 15 Minuten Busfahrt und zwei Zugstationen von der City entfernt.“ (Elsa Steinhoff, Curtin University, 2017-2018)


„Mein Campus [Edith Cowan University] lag in Joondalup im Norden von Perth, von wo die Innenstadt in 25 Minuten mit der Bahn zu erreichen ist. Der zweite Campus liegt nahe der Innenstadt in Mount Lawley. Perth ist sehr weitflächig, sodass es etwas länger dauern kann, bis man sein Ziel erreicht. Nichtdestotrotz ist das Bahn- und Bus-Netz ganz gut ausgebaut. Euer Studentenausweis fungiert gleichzeitig als Smartrider Card, die mit Bus&Bahn Guthaben aufgeladen werden kann.“ (Sebastian Cornet, Edith Cowan University, 2017)

Perth – Preislage und Shopping

„Generell ist Australien im Vergleich zu Deutschland sehr teuer und ein WG-Zimmer kostet zwischen 150$ und 400$ pro Woche. Lebensmittel, Internet und Kosten für Freizeit kommen aber auch noch hinzu. Da das für mich zu teuer gewesen wäre, organisierte ich mir im Vorneherein einen Job als Au Pair. Ich fand eine Familie, die ein Au Pair für 15-20 Stunden die Woche braucht und Unterkunft und Mahlzeiten zur Verfügung stellt. (…) Auf diese Weise habe ich die gesamten Kosten für Unterkunft und Verpflegung gespart. Neben diesen Möglichkeiten gibt es noch die Colleges (Studentenwohnheime). Die Website der UWA gibt darüber viel Auskunft, ABER es ist sehr teuer. Monatlich müsst ihr ungefähr mit 500€ aufwärts rechnen.“ (Svenja Haase, The University of Western Australia, 2016)

„Bringt genug Geld mit, um nicht über jeden Dollar nachdenken zu müssen! Ich habe im Monat im Schnitt $1350 (900€) gebraucht mit Miete, Essen und Freizeit Aktivitäten. Wenn man beim Essen ein bisschen spart kann man auch mit $1200 auskommen. Im Durchschnitt sind auch Touren zu den Pinnacles ($150) oder Aufgaben für Tagesausflüge enthalten. $1350 ist also ganz realistisch; ich war trotzdem relativ sparsam würde ich behaupten.“ (Sebastian Cornet, Edith Cowan University, 2017)

„Ist Australien wirklich so teuer, wie man es immer wieder mal hört? – Teils, teils. Es kann teuer sein. Was man, finde ich, als Studierender einfach nicht machen sollte, ist, im nächstbesten Supermarkt wie zu Hause gewohnt einfach drauf los einzukaufen, um dann an der Kasse zu schlucken und eine weitere Kreditkarte suchen zu müssen. Allerdings: Wenn man sich etwas mehr Zeit lässt und bewusst nach den Preisen schaut und gezielt die jede Woche wechselnden Sonderangebote oder die Markt-Eigenmarken wählt, dann kommt man sehr gut durch.“ (Roland Stern, Murdoch University, 2017)

„Der Bentley Campus [Curtin University] ist in der Nähe von zwei Shopping Centren gelegen: Waterford Plaza sowie Carousel Shopping Centre. Während das erste ein eher kleineres Shopping Centre ist, in dem man vor allem Lebensmittel einkaufen kann, ist das Carousel Shopping Centre größer. Hier findet man auch die Kaufhäuser Target und Kmart, die alle möglichen Dinge für den täglichen Bedarf (Einrichtungsgegenstände, Kleidung, Schreibwaren, Bücher, Elektronikartikel, Kosmetik etc.) günstig anbieten.“ (Elsa Steinhoff, Curtin University, 2017-2018)

Wohnungssuche in Perth

„Wenn man Lebensmittelpreise vergleicht sind diese den deutschen ähnlich, aber was die Miete angeht, muss man mit etwas mehr rechnen. Ich habe für mein möbliertes Studio in Uninähe 280 Dollar die Woche bezahlt, was im Monat dann auf etwa 800-900 Euro inklusive Nebenkosten kommt. Im Nachhinein musste ich feststellen, dass unmöblierte Häuser in der Gegend für nur 80$ mehr vermietet werden, die dann aber 3-4 Schlafzimmer haben. Daher würde ich jedem der Gesellschaft mag, empfehlen sich ein Zimmer in einem Sharehouse zu suchen oder mit ein paar Freunden ein leeres Haus anzumieten.“ (Jan Linus Buck, Edith Cowan University, 2017)

„Die Wohnungssuche ist super einfach! Ich empfehle Gumtree sowie Flatmate. Auf Flatmate schnell ein Profil erstellen und schon kann man die Ersteller der Inserate kontaktieren. Außerdem wird man sehr häufig von Vermietern angeschrieben, die ihre zu vermietenden Räume bewerben. Wohnungsnot gibt es hier wirklich nicht, da könnt ihr ganz entspannt sein! Ich würde allerdings von Seiten wie realestate.com abraten, da dort meistens mit Verträgen und Maklergebühren gearbeitet wird. Gumtree und Flatmates sind unkomplizierter, schneller und bieten auch echte Leckerbissen. So habe ich eine Wohnung mit 2 anderen internationalen Studenten in der Nähe des Campus gefunden, für die ich nur 150$/Woche bezahlt habe. Normal sind circa 160-170/Woche. Man findet bestimmt aber auch etwas für unter 140$, wenn man Abstriche in der Lage und Ausstattung machen kann. Generell sind die Wohngegenden aber alle sicher und ähnlich teuer, wenn man von jenen ausgeht, die an der Bahnlinie nach Joondalup liegen. Vom von der Universität bereitgestellten Student Village rate ich ab, da dieses äußerst teuer dafür ist, dass man mit 6 Leuten auf kleinem Raum und in die Jahre gekommene Ausstattung lebt. Für Studenten mit großem Budget kann man hier aber denke ich eine nette Studenten WG für ~240$/Woche kriegen. Großer Vorteil ist die Lage direkt auf dem Campus sowie die Möglichkeit, schnell Anschluss zu finden und an für die Bewohner organisierten Events teilzunehmen.“ (Sebastian Cornet, Edith Cowan University, 2017)

„Die Curtin University bietet eine Online Plattform für die Suche nach On Campus sowie Off Campus Accomodation an. Populär sind dort Wohngemeinschaften in Häusern, in denen sich 2-5 Leute ein einstöckiges Haus teilen. Viele dieser Häuser sind in unmittelbarer Nähe zum Campus in Bentley gelegen. I.d.R. findet man dort Wochenpreise – möblierte Zimmer ab $140 (95€) pro Woche. Wenn die Nähe der Unterkunft zur Universität keine Priorität ist, ist die Hafenstadt Fremantle in Perth als Wohngegend zu empfehlen. Eine Wohngegend mit Flair – alternativ und direkt am Indischen Ozean gelegen.“ (Elsa Steinhoff, Curtin University, 2017-2018)

„Da ich zwei Tage vor dem Vorlesungsbeginn ankam, entschied ich mich im Studentenwohnheim (South Village) zu wohnen. Die Bewerbung erfolgte direkt beim Village, war einfach und unkompliziert. Ich bezog ein 5er Appartment und lebte mit zwei Studentinnen aus Singapur und zwei Australierinnen zusammen.“ (Anne Holzhauer, Murdoch University, 2015)

Trips aus Perth

„Das Highlight war jedoch der von der Uni angebotene 10-tägige North-West-Trip, der während eines von drei sog. „Study Breaks“ stattfand. Dieser Road Trip war einmalig: zelten, die Milchstraße im Outback bewundern, Delphine füttern und mit Schildkröten und Mantarochen im Coral Bay schnorcheln. Diese breaks sind in der Regel zum Lernen gedacht, werden jedoch von den meisten Auslandsstudenten zum Reisen genutzt. Die anderen zwei verbrachte ich z.B. auf Bali bzw. in Melbourne.“ (Linda Kunst, Murdoch University, 2015)

„Ich kann jedem nur empfehlen ein bisschen mehr Geld einzuplanen für verlängerte Wochenenden und den einwöchigen Studienpausen in der Mitte des Semesters und vor den Klausuren. Roadtrips in Western Australia, also nördlich und südlich von Perth, sind eines der besten Erlebnisse die man in Australien erleben kann. Bucht mit euren Freunden einen Campervan und bereist die Umgebung von Perth (…) (Jason Weismüller, The University of Western Australia, 2016)

„Außerdem sollte man auf jeden Fall mindestens ein Mal (so lange wie möglich) mit der Fähre und einem Fahrrad nach Rottnest Island fahren. Hier kann man die Autofreie Insel gut einmal komplett umfahren, mit etwas Glück Wale und Quokkas beobachten, in tollen Strandbuchten baden und Wracks und zahlreiche Fische erschnorcheln.“ (Jan Linus Buck, Edith Cowan University, 2017

„Um Perth herum gibt es für alle Reisefreudigen eine Menge zu sehen: Da sei einerseits Rottnest Island genannt; der einzige Ort, der diese kleinen entwaffnend-süßen plüschigen Nagetiere – genannt Quokkas – beherbergt. Im Norden gibt es mit den Pinnacles eine Sandsteinwüste, die sich mit umgebender Grünflächen ziemlich fehl am Platz anfühlt und genau deswegen einen so majestätisch in den Bann zieht. Im Westen Perths liegt das künstlerische Suburb Fremantle, das aufgrund seiner entspannten Atmosphäre und den bunten Straßenverzierungen definitiv einen Besuch wert ist! (…) Etwa 2/3 Stunden Fahrt liegt Margaret River, dessen Region aufgrund weltweit ausgezeichneter Weine, Schokolade und Käse Probierproben nicht ausgelassen werden sollte. Sogar eine Kaffee Rösterei mit bis zu 12 verschiedenen Sorten, von denen man 3 frisch zubereitet probieren darf, gibt es.“ (Sebastian Cornet, Edith Cowan University, 2017)

„Vom Hafen in Fremantle aus kann man mit einer Fähre auf Rottnest Island übersetzen. Ein definites Must See! Auf dem Fahrrad, im Bus oder auf dem Boot kann man Rottnest Island und seine bezaubernden Strände erkunden – im Sommer darf Schnorcheln nicht fehlen. (…). Solche Trips, z.B. nach Rottnest Island, organisiert die Studentische Gilde (Guild) für low budget Preise.“ (Elsa Steinhoff, Curtin University, 2017-2018)

„Von der Uni [Murdoch University] aus gab es kostenfrei ganz tolle, organisierte (Bus-)Ausflüge in den wunderschönen, hoch gelegenen „Kings Park“, den Botanic Garden und zu einem der schönsten, nahen Strände, dem „Cottesloe Beach“. Am folgenden Tag bot die Uni ein „Aboriginal Event & International Welcome-Dinner“, Spiele, Musik, Preise usw. und Ende der Woche schließlich einen Busausflug zum Caversham Wildlife Park. Es ist wirklich großartig organisiert und so bleibt nicht viel Zeit für Einsamkeit oder Heimweh.“ (Roland Stern, Murdoch University, 2017)